#MdW (34) - Das Leben findet einen Weg - Der Spielwaren Investor - spielend reale Rendite

#MdW (34) – Das Leben findet einen Weg

1993 wurde Filmgeschichte geschrieben. Mit Jurassic Park erschien ein Film in den Kinos, der neue Maßstäbe im Bereich der Spezialeffekte setzte. Dem von George Lucas gegründeten Unternehmen für Tricktechnik ILM (Industrial Light & Magic) gelang es erstmals, am Computer fotorealistische und lebensecht anmutende Dinosaurier in das gefilmte Material zu integrieren. Regisseur Spielberg plante am Anfang der Produktion von Jurassic Park, nur eine einzige Szene mit Hilfe digitaler Animation entstehen zu lassen. Allerdings war er von dem Resultat so begeistert, dass er gleich mehrere Szenen für die Digitalabteilung ersann. Da die Rechenleistung zu diesem Zeitpunkt noch sehr begrenzt war, waren netto tatsächlich nur sechs Minuten Film mit computeranimierten Tieren bevölkert. Dennoch eröffnete Spielberg der Filmindustrie durch den Einsatz von CGI (Computer Generated Imagery) ganz neue Möglichkeiten.

Jurassic Park

Jurassic Park ist der erste Teil der Jurassic-Park-Filmreihe, auf den die Fortsetzungen Vergessene Welt: Jurassic Park (1997), Jurassic Park III (2001), Jurassic World (2015) und Jurassic World: Das gefallene Königreich (2018) folgten. 2022 soll das große Finale Jurassic World: Dominion in die Kinos kommen, in welchem wir auch einige vertraute Charaktere des ersten Teils von 1993 wieder sehen werden.

Die Handlung von Jurassic Park beruht auf dem Roman DinoPark von Michael Crichton, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Kurz zusammen gefasst geht es in dem Film um folgendes: Der Milliardär John Hammond hat sich einen Traum erfüllt und eine Insel gekauft, auf der Dinosaurier dank Klontechnik zu neuem Leben erweckt werden. Beim Transports eines Velociraptors kommt es zu einem Unfall, bei dem ein Arbeiter getötet wird. Die Investoren werden daraufhin nervös und fordern eine Überprüfung des Parks. Hammond lädt eine Gruppe von Spezialisten zu einer Testbesichtigung des Parks ein, der zur Sicherheit von einem großen Elektrozaun umgeben ist. Ein Mitarbeiter, der von einem Konkurrenten Hammonds angeworben wurde, Dinosaurier-Embryos zu stehlen, setzt kurzzeitig das gesamte Sicherheitssystem außer Betrieb, sodass die gefährlichen Bestien aus ihren Käfigen ausbrechen können. Für die Gäste beginnt ein Überlebenskampf gegen die hungrigen Urzeitmonster.

T. Rex‘ Verwüstung

Mit Erscheinen des Films Jurassic World erschienen 2015 auch die ersten von insgesamt 38 LEGO Sets zur gleichnamigen Reihe. Viele der Sets zeichnen sich dadurch aus, dass neben bekannten Charakteren aus den neueren Filmen Dinosaurier enthalten sind, die aus großen Formteilen produziert werden (es soll sogar Sammler von diesen Dinosauriern geben), was die Sets trotz niedriger Teilezahl oft sehr teuer erscheinen lies. Zum ersten Film von 1993 erschienen bislang aber nur zwei Sets. Zum einen erschien 2018 das Set Jagd auf den Velociraptor (75932), welches 360 Teile enthielt und eine UVP von 49,99 Euro hatte. Neben einem Velociraptor waren Minifiguren von Alan Grant, Ellie Sattler, Lex Murphy und Tim Murphy enthalten.

Jurassic Park Velociraptor Chase (75932) von 2018 (Quelle: brickset.com)

Im Hintergrund des Kartons sehen wir etwas, das man rückblickend als Hinweis auf das nächste Set deuten könnte. 2019 erschien nämlich das Set T. Rex‘ Verwüstung (75936), welches das Tor zum Jurassic Park, einen riesigen T. Rex mit einer Gesamtlänge von fast 70 cm und die Minifiguren von Ian Malcolm, Ray Arnold, John Hammond, Ellie Sattler, Alan Grant und Dennis Nedry enthielt. Auf der Rückseite des Tors wird auf einige bekannte Szenen des Films angespielt. Das Set enthielt 3.120 Teile und kostet bei LEGO 249,99 Euro. Da das Set schon seit 2019 auf dem Markt ist und mitunter für weniger als 200 Euro angeboten wird, halte ich es aktuell für einen guten Investmenttipp. Aber auch das Bauen des Sets hat mir sehr viel Spaß gemacht und der T. Rex ist einfach nur beeindruckend.

T. rex Rampage (75936) von 2019 (Quelle: brickset.com)

John Hammond

Im Mittelpunkt unseres Artikels soll heute die Minifigur von John Hammond stehen, denn ohne ihn gäbe es schließlich keinen Jurassic Park. Verkörpert wurde John Hammond im Film von Oscar-Preisträger Richard Attenborough.

John Hammond (m.) (Quelle: imdb.com)

Wie auch die Filmfigur trägt die Minifigur einen sandfarbenen Hut, den wir beispielsweise in rotbraun von Indiana Jones kennen. Der Kopf mit der goldenen Brille, dem weißen Bart und der unverkennbaren Zahnlücke ist exklusiv, ebenso wie der Torso mit dem weißen Hemd mit Kragen, Brusttaschen und kurzen Ärmeln. Die Beine werden bekleidet von einer gewöhnlichen weißen Hose. Zur Figur gehört natürlich der Spazierstock mit dem Knauf aus Bernstein. Der Preis einer neuen Minifigur liegt bei BrickLink aktuell bei stolzen 22 Euro. Nur die Minifigur von Ray Arnold ist mit 23 Euro noch etwas teurer. Mit Ausnahme der Minifigur von Alan Grant, die bereits in dem Set von 2018 enthalten war und damit als einzige nicht exklusiv ist, liegen aber alle Figuren auf einem ähnlich hohen Niveau.

Mir gefällt die Figur von John Hammond und ich schaue mir den Film auch heute noch gerne an. Wie steht ihr zu dieser Minifigur, zu Jurassic Park und den Sequels? Schreibt es in die Kommentare!

2 thoughts on “#MdW (34) – Das Leben findet einen Weg

  • 22. Februar 2021 um 8:55
    Permalink

    Die gefällt mir sehr gut- ich muss gestehen, die hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Besonders der liebevolle Gesichtsprint mit dem goldenen Brillengestell ist mega!

  • 22. Februar 2021 um 23:22
    Permalink

    Danke für das Review, mal wieder eine schöne Zeitreise 🙂 Der erste Film war damals hinsichtlich der Spezialeffekte in der Tat eine kleine Sensation, den durfte man sich als regelmäßiger Kinogänger nicht entgehen lassen. Das Buch und auch der Soundtrack sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Das Set T. Rex‘ Verwüstung hat mich dementsprechend sofort in den Bann gezogen. Finde das Tor wegen der sehr liebevoll gestalteten Filmszenen interessanter als den Dino selber. Und die Figuren sowieso, insbesondere Dennis Nedry wegen einem besonderen Detail, aber da möchte ich an dieser Stelle nicht vorgreifen 😉

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