Magic ist tot, es lebe Magic!

Titel: Magic ist tot, es lebe Magic oder auch wie die Hasbro Aktie abstürzt.
 
Der Aktienmarkt war schon immer einer der wichtigsten Indikatoren um herauszufinden wie es einre Firma geht. Wenn dann zudem etwas abstraktes passiert wie z.B. vor einem Jahr bei Gamestop und daraus sogar eine Doku für Netflix entsteht, taucht diese Aktien und die Firma dahinter im Fokus der Allgemeinheit auf. Hasbro ist aktuell ebenfalls in den Schlagzeilen und auch hier gilt, dass trotz aller negativer Presse, hier etwas durchaus positives dahinter sein kann, alles dazu erkläre ich in dieser Folge. Zudem habe ich eine kleine Geschichte, die so durchaus passieren könnte. Oder vielleicht sogar irgendwo in einem ähnlichen Szenario passiert ist.
 
 
 
 
 
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One thought on “Magic ist tot, es lebe Magic!

  • 20. November 2022 um 12:42
    Permalink

    Hi!

    Also ich erkenne mich in der Story vom ehemaligen Magic-Spieler, der seine Karten nach Jahren aus dem Schrank holt, total wieder. Im Prinzip ist mir genau dies Anfang dieses Jahres passiert. Leider gibt es einige Probleme/Haken, über die du viel zu Positiv hinweg gehst.
    Wenn man, nach über 25 Jahren, seine Karten wieder hervorkramt, dann steht man erstmal vor dem Problem, dass man keine Ahnung hat welche Karten wertvoll sein könnten. Bei Recherchen im Internet fand ich keine einfache Übersicht, der einzelnen Editionen und Auflagen. Sind Karten aus einer bestimmten Edition ehr wertvoll und selten? Wie genau ordne ich meine Karten ein? Viele Karten gibt es in unterschiedlichen Editionen – wie vermeide ich es, eine völlig überzogene Preisvorstellung zu entwickeln?
    Spätestens wenn ich die Qualität einer Karte bewerten soll, bin ich völlig überfordert! Wenn ich die Karten bei E-Bay einstelle, jemand zahlt einige 100,00 € dafür und behauptet dann, dass ich falsche Angaben gemacht habe, habe ich ein Problem. Ebay ist also raus.
    Das nächste Problem ist der Rollenspielladen um die Ecke, bei dem ich früher meine Karten gekauft habe. Meine Karten wurden alle in einem Haushalts- und Spielwarengeschäft gekauft, das heute nicht mehr existiert. Die hätten aber auch niemals einzelne Magic-Karten gekauft.
    Zum nächsten Rollenspielladen muss ich minimal 70 – 80 km mit dem Auto fahren. Selbst wenn man dort Karten kaufen würde, weiß ich noch lange nicht, ob ich denen vertrauen kann.
    Gleiches gilt natürlich für jeden Karten-Ankäufer, den ich im Internet finde. Gier frisst Hirn! Soll ich einem, mir völlig unbekannten Karten-Ankäufer vertrauen und ihm meine komplette Sammlung zur Bewertung zusenden? Was mache ich denn, wenn er mir nur 50,00 € für die ganze Sammlung anbietet? Oder was, wenn er mir meine Karten zurück sendet und die 5 wertvollsten Karten fehlen? Ich gehe dann zur Polizei und erstatte Anzeige, weil man mir 5 Magic-Karten geklaut hat? Die lachen mich doch aus…
    Also habe ich folgendes gemacht. Die Karten fotografiert, von denen ich vermutete, dass sie viel wert sein könnten (3 Doppelländer). Dann habe ich eine E-Mail an 3 Internet-Ankäufer geschrieben. Ich wollte erst mal vorab eine Einschätzung anhand von Bildern, welche Karten überhaupt wertvoll sind.
    Zwei Ankäufer schickten mir eine Standard-Mail zu: Schicke uns deine Karten und wir machen dir ein Angebot. Denen soll ich vertrauen? – lol.
    Nur von dem Dritten bekam ich eine ordentliche Antwort. Ich schickte ihm Bilder aller meiner Karten. Daraufhin nannte er mir ca. 10 Karten (mit Edition), die etwas wertvoller sein könnten. Diese Karten konnte ich dann gezielt anhand seiner Kartenankaufseite abfragen. Den Zustand habe ich einmal optimistisch und einmal realistisch eingeschätzt. Dadurch hatte ich ein Preisfenster. Letztlich habe ich mich dann entschieden, nur die 5 teuersten Karten zu verkaufen. Preisfenster: 600,00 – 820,00 €.
    Die Karten habe ich dann dem Ankäufer geschickt und tatsächlich ca. 650,00 € bekommen.
    Insgesamt war ich zufrieden, weil alle meine Ziele erreicht wurden:
    – Nicht total verarscht zu werden
    – Keine unnötig hohen Fahrtkosten zu produzieren
    – Einen (für mich ordentlichen) Profit aus den Karten zu schlagen
    Der letzte Fehler in deiner Story ist übrigens folgender:
    Ich bin seit 2017 ein AFOL und MOC‘er. Ich höre den Spielwareninvestor….
    Natürlich habe ich den Profit nicht in neue Magic-Karten investiert, sondern in LEGO!

    Viele Grüße – macht so weiter!

    Fire

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