Starterset – Kleine Steine, großes Potenzial
Folge 3: Steine-Basics – Diese Teile musst du kennen
Hallo liebe Investoren,
für viele von euch da draußen wirkt dieser Beitrag auf den ersten Blick vielleicht etwas… unspektakulär.
„Steine-Basics? Kenn ich doch.“
Aber ich möchte versuchen, alle ein bisschen abzuholen – egal, ob kompletter Neuling oder schon jahrelang tief im Einzelstein-Game.
🔁 Rückblick: Mein Weg zurück zu LEGO
In meinem allerersten Beitrag habe ich ja schon angedeutet, dass LEGO – und Lars als Spielwareninvestor – irgendwann wieder in mein Blickfeld gerutscht sind. Nach sehr dunklen Dark Ages.
Ich bin ein Kind der Mitte 90er. Viel Spielzeug, Kleidung etc. kam damals vom älteren Cousin – darunter auch richtig viel altes LEGO, vor allem Ritter-Sets. Anfang der 2000er kamen dann erste Star-Wars-Sets dazu. Ich bin also damit aufgewachsen.
Auch Bionicle war bei mir ein großes Thema (ja, bei mir haben die Bionicles irgendwann in meiner Fantasie Fußball gegeneinander gespielt 😄).
Dann – wie so oft – ebbte das Interesse ab. LEGO war für mich einfach Kinderspielzeug.
🎁 2019: Der Wendepunkt
Ende 2019/Anfang 2020: Meine Frau schenkte mir die große Halle von Hogwarts (Set 75954).
Ich bin kein krasser Potterhead, aber einmal im Jahr wird die Reihe schon durchgeschaut.
Und dieses Set? Hat mich komplett abgeholt. Ich war plötzlich wieder drin – im LEGO-Fieber.
Dank der modularen Erweiterungsmöglichkeiten kamen nach und nach mehr Harry-Potter-Sets dazu.
Und irgendwann stieß ich auf den Spielwareninvestor. Da ging die Reise richtig los.
🧑💻 2020: Viel Zeit – viel LEGO
Dann kam März 2020 – Corona.
Ich war dualer Master-Student, plötzlich rund um die Uhr zu Hause. Playstation, Spaziergänge – und: LEGO.
Ich hörte jede Podcastfolge, saugte alles auf – besonders Chris von den AugustinBrothers hat mich mit dem Thema Einzelsteinhandel geködert. (Liebe Grüße! 🙌)
Aber: Wie anfangen, wenn man seit Jahren nichts mit LEGO zu tun hatte?
Unsere erste Idee: Die LEGO-Fabrik im LEGOLAND Deutschland.
🎢 Der holprige Start
Wir kommen aus Trier – bis Günzburg sind’s etwa vier Stunden. Unser Sommerurlaub sollte sowieso Richtung Österreich gehen, also dachten wir: Vielleicht halten wir spontan am LEGOLAND und schauen uns die Fabrik mal an.
Aber der erste Schritt war schwer: Sollen wir wirklich 2x 90 € für eine Jahreskarte zahlen, obwohl wir gar nicht wussten, ob wir sie wirklich nutzen würden?
Damals als Studenten war das richtig viel Geld. Also entschieden wir uns erstmal dagegen.
Wir übernachteten stattdessen in München – zufällig in der Nähe des Olympiaparks. Beim Spaziergang entdeckten wir das Sealife. Und hier kommt der Zufall ins Spiel:
Wir hatten keine Ahnung, dass das Sealife zur Merlin Gruppe gehört – genau wie das LEGOLAND Deutschland.
Wir standen also vor dem Eingang, sahen den Hinweis auf die Merlin-Jahreskarte und dachten:
Moment mal – wenn wir jetzt zweimal Eintritt fürs Sealife zahlen, kostet das rund 50 €.
Die Jahreskarte kostet zwar 180 €, aber damit könnten wir auf dem Rückweg auch noch LEGOLAND ausprobieren.
Unsere ursprüngliche Intention war das gar nicht – wir wollten einfach nur spontan ins Sealife.
Aber plötzlich hatten wir die Entscheidung vor uns, und naja…
wir rechneten’s uns schön – und kauften die Jahreskarten. 😄
🧩 Erster Besuch in der Fabrik: Chaos pur
Auf dem Rückweg hielten wir am LEGOLAND – voller Vorfreude. Und dann: komplette Reizüberflutung.
Hunderte verschiedene Steine, Farben, Formen.
Ich hatte zwar als Kind gebaut, kannte einen 2×2 Brick – aber was zur Hölle ist ein Hinge? Ein Bracket? Ein Slope?
Unser Plan: Von jedem Teil einfach 2–3 Stück mitnehmen.
Ergebnis: Eine riesige Tüte – komplett ohne System.
🔍 Zuhause: Recherche-Modus an
Zuhause sortiert. Jeden Stein in die Hand genommen und gedacht:
„Was mach ich jetzt damit?“
Damals gab es noch keine Tools zum Steine-Erkennen.
Aber ich stellte schnell fest: Jeder LEGO-Stein hat eine Nummer.
Also:
- 🔎 Lupe bestellt (um die kleine Nummer auf dem Stein lesen zu können)
- 📊 Excel erstellt
- 📷 Foto vom Stein + Teilenummer + Gewicht
- 💰 Preis pro 100 g berechnet
- ✅ Bewertungsformel aufgestellt: Lohnt sich / lohnt sich nicht
Jeder Stein wurde farblich eingestuft:
Grün = kaufen, Gelb = vielleicht, Rot = Finger weg.
🔁 Zweiter Besuch: Alles anders
Mit meiner tollen Liste, motiviert bis in die Haarspitzen, fuhren wir das zweite Mal ins LEGOLAND…
und das Sortiment war komplett anders.
Meine ganze Vorarbeit? Für die Tonne. 😅
Heute ist das übrigens anders: Zwischen April und Oktober ist das Sortiment in der Fabrik meist relativ konstant – man weiß ziemlich genau, was einen erwartet.
2020 dagegen war jede Fahrt wie eine Wundertüte – jedes Mal komplett andere Steine.
Aber: Ich kannte inzwischen viele Steine, hatte ein Gefühl entwickelt.
Also: Liste weggepackt, nach Gefühl gekauft – 500 € investiert.
Und wieder bei 0 angefangen.
🧱 Die ersten Sets
Parallel starteten wir mit unseren ersten Part-Out-Sets:
- 10x Hidden Side – Shrimp Shack Attack (70422)
- 2x Hidden Side – Paranormal Intercept Bus (70423)
- 5x The LEGO Movie 2 – Ultrakatty and Warrior Lucy! (70827)
Heute vielleicht keine Kracher-Sets – aber es war unser Start.
Am 01.08.2020 eröffneten wir unseren Shop – ausschließlich mit Steinen aus dem LEGOLAND und diesen paar Sets.
💡 Warum erzähl ich das alles?
Weil es keine pauschale Lösung gibt.
Du musst dir dein Wissen aufbauen, ein Gefühl entwickeln, was funktioniert.
Und: Du brauchst Zeit, Geduld – und einen groben Plan. Einfach nachmachen funktioniert meist nicht.
Für uns war zum Beispiel früh klar: Nur Neuware, keine gebrauchten Teile. Das passte nicht zu unserem System.
🔎 Was läuft gut?
Jetzt wird’s spannend – die Fragen, die sich viele stellen:
• Welche Teile laufen besonders gut?
• Welche sind Dauerbrenner?
• Woran erkenne ich Potenzial – oder eben Ladenhüter?
Natürlich ist jeder Shop anders. Aber was wir sagen können:
👉 Tiles laufen immer.
Beispiele:
• Tile 1×1 (3070), 1×2 (3069), 2×2 (3068) – in Massen.
• Besonders in Farben wie Black, White, Light Bluish Gray, Dark Bluish Gray, Tan
Verkäufe Tile 1×1 nach Farben (letzte 6 Monate, Stand 16.07.2025):
• Black: 463.960 Stück
• LBG: 617.806 Stück
• DBG: 395.305 Stück
• White: 504.217 Stück
• Tan: 248.057 Stück
👉 Auch Plates (1×1, 1×2, 1×4, 2×4…) gehen immer gut.
👉 Und natürlich klassische Bricks.
Was aber ebenso wichtig ist:
Manche Teile sehen auf den ersten Blick sinnvoll aus – und bleiben dann jahrelang liegen.
Gerade bei unseren allerersten Sets (z. B. Hidden Side) dachten wir: Günstiger Einkauf, schöne Farben wie Rot und Gelb – das wird schon laufen.
Rückblickend waren viele dieser Teile leider echte Ladenhüter, die wir heute noch einlagern.
Damals hatten wir nicht die Lagerkapazitäten oder die Sortimentstiefe, um solche Farben sinnvoll mitzunehmen.
Heute ist das anders – durch mehr Lots, mehr Platz und ein breiteres Sortiment sind auch weniger gefragte Farben für uns interessant geworden.
Aber zu Beginn hätten wir uns einiges an Platz, Zeit und Frust gespart, wenn wir uns stärker auf nachgefragte Basics konzentriert hätten.
Was heißt das für dich?
✅ Kenne die Basics
✅ Vertraue auf Zahlen – neben deinem Gefühl
✅ Halte Teile mit hoher Nachfrage in guter Stückzahl vor – auch wenn sie wirtschaftlich nicht die gewinnbringendsten sind
Denn: Wer Basissteine braucht, sucht gezielt – und wenn du viele davon hast, nimmt der Kunde gleich noch mehr mit.
So wirst du gefunden, bekommst Bestellungen – und baust dir hoffentlich eine Stammkundschaft auf, von der wir als kleiner Shop leben.
🎯 Tipp der Woche
👉 Bevor du deinen BrickLink-Shop eröffnest, frag dich:
- Was genau willst du eigentlich verkaufen – und wie willst du arbeiten?
- Neuware oder Gebrauchtware?
- Einzelsteine oder komplette Sets?
- Wie viel Zeit kannst du investieren – und wie viel Lagerfläche steht dir wirklich zur Verfügung?
Wir selbst waren uns das am Anfang nicht vollständig bewusst – gerade bei den Themen Zeitmanagement und Lagerkapazität.
Das führte dazu, dass wir später teils unkonventionelle Lösungen finden mussten, um den Shop überhaupt am Laufen zu halten. 😅
Mach dir früh Gedanken über dein System.
Denn ein klarer Plan erspart dir später viele Baustellen – im wahrsten Sinne des Wortes.
🔜 Im nächsten Beitrag:
„Sets clever auswählen – Bauchgefühl trifft Bricklink“
Der liebe Thomas hatte unter dem ersten Beitrag kommentiert und gefragt, auf welche Sets wir uns konzentrieren – danke dafür!
Diese Frage nehmen wir zum Anlass, uns am 03. August 2025 ausführlich mit dem Thema Set-Auswahl zu beschäftigen:
- Worauf achten wir beim Einkauf?
- Welche Tools helfen wirklich – z. B. Brickmerge, POV & Co.?
- Und warum ein hoher Rabatt noch lange kein gutes Investment ist.
Das LEGOLAND Deutschland haben wir heute schon kurz angesprochen – aber keine Sorge:
Dazu wird es in Zukunft mehrere eigene Beiträge geben.
Denn dieser Einkaufsweg ist für viele spannend, herausfordernd – und definitiv eine eigene Mini-Serie wert.
📩 Dein Feedback ist gefragt
Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
Welche Fragen hast du zum Start im Einzelsteinehandel – oder zur LEGOLAND-Fabrik?
Lass es mich in den Kommentaren wissen – ich bin gespannt!
Bis bald & baut was,
Tim
Neugierig, wie unser Herzensprojekt heute aussieht?
Hier geht’s zu unserem Bricklink-Store 🤍

Hey Tim,
hab die ersten beiden Folgen bisher still mitverfolgt und wollte jetzt einfach mal Danke sagen für deine Arbeit!
Ich find, das Thema passt richtig gut in einen Podcast. Wäre mega, wenn da noch was kommt.
Würde mich auf jeden Fall freuen!
LG Flo
Hallo Flo,
vielen Dank für dein Kommentar! Zum Thema Podcast halte ich mir erstmal alle Türen offen. Lass uns mal abwarten wie die Blogbeiträge in Zukunft weiter ankommen. 😉
Beste Grüße Tim
Lieber Tim, vielen Dank für deine bisherigen Beiträge. Ich bin erst seit diesem Jahr als Kleingewerbetreibender unterwegs und verfolge deine Beiträge mit Spannung. Derzeit verkaufe ich hauptsächlich über WhatNot als Steinemike, auch Einzelsteine habe ich dort schon verkauft. Meine Erfahrung deckt sich so ziemlich mit deinen Aussagen, die Basic Steine sind wahrlich das Brot und Butter Geschäft von Lego. Da ich in München arbeite habe ich auch drei Legoshops in der Nähe mit den Pick a brick Walls. Allgemein habe ich mit den Legoshops gute Erfahrungen gemacht was Einzelteile angeht. Da ich in nächster Zeit auch plane einem BrickLink Shop zu öffnen werde ich deine Beiträge auch hier weiterverfolgen und empfehlen. Mich würde auch interessieren wieviel Verschiedene Steine ihr anbietet, empfiehlst du eher ein großes Sortiment oder eine konstant hohe Anzahl an Steinen mit weniger breite im Sortiment? Gruß Steinemike
Hey Mike,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Das Thema WhatNot finde ich mega spannend – hab da aber ehrlich gesagt noch gar keine eigenen Erfahrungen gesammelt. Für uns persönlich ist das aktuell auch keine Plattform, die wir nutzen würden, aber gerade deshalb würden mich deine Erfahrungen total interessieren – vor allem in Bezug auf den Verkauf von Einzelsteinen! Wär cool, wenn wir uns da mal drüber austauschen könnten.
Auch dein neuer Bricklink-Shop klingt richtig interessant – bin gespannt, was du da so planst!
Mit den Blogposts will ich euch nach und nach ein bisschen mehr über mich und unseren Weg erzählen. Der aktuelle Beitrag ist deshalb noch recht oberflächlich gehalten. Wir sind ja erst bei Folge 3 – da kommt noch einiges! In den nächsten Beiträgen geht’s dann auch deutlich mehr ins Detail, vor allem was verschiedene Steine, Verkaufswege und unsere persönlichen Erfahrungen angeht.
Zum Thema große Steinmengen werde ich auf jeden Fall auch noch was schreiben. Kleiner Spoiler: Wir haben am Anfang viel zu große Mengen von einzelnen Steinen eingekauft – ich glaube, rund 30 % unseres Inventarwerts waren nur Tiles. Das wurde irgendwann echt zum Problem, weil uns die Vielfalt im Shop gefehlt hat und andere Lots viel zu klein waren.
Ich will hier gar nicht zu sehr abschweifen, weil ich auf viele deiner Punkte noch in den nächsten Beiträgen eingehen werde. Aber ganz kurz gesagt: Heute bin ich ganz klar der Meinung, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lots und Menge deutlich besser ist als wenige Lots mit riesigen Beständen – zumindest für unseren Shop.
Freu mich auf den weiteren Austausch mit dir!
Liebe Grüße Tim
Lieber Tim, sehr gerne wenn du Discord verwendest solltest du mich als Steine Mike finden (Piranha Pflanze im Profil). Da kannst du mich gerne mal anstubsen vielleicht kannst du mich da mal anschreiben und wir könnten uns austauschen. Ansonsten freue ich mich schon auf die nächste Ausgabe von deinem Blogbeitrag.
Einen Grundstock mithilfe der Legoland Fabrik aufzubauen, ist sicherlich eine gute Idee, davon ausgehend, dass LEGO dort wahrscheinlich nicht das liegengebliebene Kassengift dauerausstellt.
BL empfinde ich aktuell noch als so wichtig wie schwierig: einerseits kann BL dabei helfen, den Wert LEGOs im Allgemeinen und seiner Elemente im Besonderen zu erhalten, gar steigern. Andererseits könnte eine weiterhin zunehmende Händlerzahl zu Insolvenzen führen, unabhängig vom Angebot – abhängig vom Bedarf, besonders aber dann: wenn es an einem tauglichen Rücklagen-Management fehlt…
Habt ihr ein Rücklagen-Management? Haltet ihr das Aufkaufen von BL Insolvenz-Massen für attraktiv?
Beste Grüße
🙂
Hallo Hagen,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Die Legoland Fabrik war für uns anfangs tatsächlich ein wichtiger Einstieg, um überhaupt in den Einzelsteinverkauf hineinzufinden. Inzwischen hat sie für uns aber deutlich an Bedeutung verloren. Ich plane dazu bald einen Beitrag, um die Entwicklung sowie Vor- und Nachteile genauer zu beleuchten.
Ein klassisches Rücklagen-Management haben wir nicht. Unser Shop läuft komplett nebenberuflich, ohne finanzielle Verpflichtungen und mit sehr geringen laufenden Kosten. Ich bin zu 100 % berufstätig, wir haben eine kleine Familie, und Zeit ist ohnehin ein knappes Gut. Entsprechend flexibel agieren wir: Weniger Nachfrage bedeutet einfach weniger Rückfluss in den Shop – das ist für uns kein Problem.
Das Aufkaufen von BrickLink-Insolvenz-Massen kam bisher nicht infrage, weil der zeitliche Aufwand für uns schlicht zu hoch ist. Unser Shop ist eher ein Hobby als eine Einkommensquelle.
Ich habe aber den Eindruck, dass viele kleinere Shops ähnlich aufgestellt sind: nebenberuflich geführt, nicht zwingend auf laufende Einnahmen angewiesen – und entsprechend entspannt, was Marktveränderungen betrifft. Hier würde mich aber auch sehr die Meinung von anderen mal interessieren.
Viele Grüße Tim
Hallo Tim,
die Begebenheit mit dem Sealife ist dann als freundlicher Hinweis des Schicksals zu sehen. Ob ihr sonst da stehen würdet, wo ihr heute seid…
Bei den Einzelteilen zählen offenbar harte Zahlen und Daten. Danke für die Offenheit bei euren Verkaufs-Zahlen.
Am Anfang scheint die Emotion bei den Käufen zu überwiegen, das Bild wird dann mit der Zeit und den (Miß-)Erfolgen klarer. Ist ähnlich zum Set-Geschäft und vielen anderen Handels-Bereichen.
Der Einzelsteine-Kauf in der Legoland-Fabrik ist mittlerweile durch die neuerliche Preisanhebung wieder ein Stück unattraktiver geworden. Bricks lohnen sich beispielsweise schon wegen des Gewichts pro Stein nicht. Daher freue ich mich auch auf die angekündigte Serie zur Fabrik. Kauft ihr dort mit „offiziellem“ Termin ein oder eher „unter dem Radar“?
Wie ist bei euch das Verhältnis Ausparten zu direktem Einzelteil-Einkauf?
Vielen Dank für diesen weiteren Beitrag und viele Grüße!
Hallo Icke,
schön, wieder von dir zu hören!
Wie sich alles entwickelt hätte, wenn es damals nicht diesen „Stups vom Schicksal“ gegeben hätte, kann ich natürlich nicht sagen – aber wir sind auf jeden Fall froh, wie es gekommen ist. Wir haben ein neues Hobby entdeckt, das heute einen festen Platz in unserem Leben hat. Auch wenn es viel Arbeit und Einsatz erfordert, macht es immer noch richtig Spaß.
Nur kurz zur Klarstellung: Wir selbst verkaufen keine 463.960 Tile 1×1 in Black – das ist die Gesamtmenge, die aktuell bei BrickLink verkauft wurde. 😉
Was die Legoland-Fabrik betrifft, ist das inzwischen für uns tatsächlich eher uninteressant geworden. Ich war vor knapp drei Wochen nochmal vor Ort und war ehrlich gesagt etwas überrascht: Inzwischen liegen wir bei 11 € pro 100 g. Als wir damals gestartet sind, lag der Preis noch bei 9 €, und ich erinnere mich gut an Ende 2021 – da kosteten 100 g sogar nur 5 €, als das Legoland in die Winterpause ging. Damals hat sich das Ganze wirklich noch gelohnt.
In der angekündigten Mini-Serie möchte ich auch ein bisschen tiefer einsteigen und unter anderem EK und VK bei ein paar Steinen gegenüberstellen. Auch zum Thema „offizieller Termin“ werde ich dort noch etwas schreiben – aber um deine Frage kurz zu beantworten: Wir kaufen dort aktuell ohne Termin ein. Bei den kleinen Mengen, die wir momentan abnehmen, und mit etwa 2–3 Besuchen im Jahr ist das bisher kein Problem.
Mittlerweile nimmt das Ausparten von Sets bei uns einen deutlich größeren und wichtigeren Stellenwert ein. In diesem Jahr haben wir bereits rund 150 Sets (nicht verschiedene, sondern insgesamt) ausgepartet und online gestellt – das ist für uns deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.
Viele Grüße Tim
Hahahaha… 😉
Ich hätte euch die Verkaufszahlen in eurem Shop gegönnt.
Beste Grüße und bis demnächst