LEGO ist ein hoch-riskantes Investment. Sagt Lukas. *REACTION PODCAST*

Also ich weiß nicht, ob es der erste Reaktion Podcast der Welt ist- aber bestimmt der erste LEGO-Reaction-Podcast der Welt. Spannend. Glaub ich zumindest. Die geschätzten Kollegen von Stonewars haben heute (mal wieder) Ihre persönliche Sichtweise auf das Thema LEGO als Investment kundgetan. Und ich habe darauf mit meinen persönlichen Gedanken reagiert. 

Resultierend daraus wird es wohl demnächst dann auch mal einen Podcast geben, wo wir vielleicht dann miteinander statt übereinander reden. Wer weiß… 😉

Show Notes

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http://www.Spielwaren-Investor.com

Kommentiert habe ich heute die Folge 182 vom http://www.Stonewars.de

Podcast. 

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21 thoughts on “LEGO ist ein hoch-riskantes Investment. Sagt Lukas. *REACTION PODCAST*

  • 3. November 2022 um 15:24
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    In den meisten Dingen stimme ich Dir zu, Lars.
    Aber in Teilen hat Lukas auch Recht. Am Ende des Tages ist Lego ein Haufen Plastiksteine, der vom Materialwert quasi Null Wert ist. Und ja, Lego kann fast auf Null fallen, es gibt genug Spielzeug was auch nach Jahren quasi nix wert ist, vom Spielwert mal abgesehen. Man muss an die Marke glauben und vernünftig aussuchen, wie Du gesagt hast und ich glaube, das Lego eine starke Marke ist. Daher bin ich auch Lego Spielwareninvestor geworden (und ja, Du bist auch Schuld daran Lars ;-)) und ich bin bisher sehr gut damit gefahren. Das Meiste, was ich am Anfang meines Geschäfts angeschafft habe ist auch einfach inzwischen verkauft. Das zeigt mir, dass es funktioniert. Interessanterweise ist z.B. Playmobil kein gutes Invest, Du wirst das Zeug irgendwann gar nicht mehr los. Ich habs probiert 😉 Warum? Keine Ahnung. Vielleicht kannst Du was dazu sagen Lars.
    Wie gesagt, ein Handel mit einer Ware geht nur so lange gut, wie die Marke die Leute interessiert und da muss es eine starke Marke sein die eine Zukunft hat, Lego ist so eine Marke. Du hast das ja auch schon in Deinem Beispiel mit Viking Auto usw. angesprochen. Besteht die Gefahr, dass der Lego Markt zusammenbricht? Ja klar! Aber das Risiko besteht bei vielen anderen Märkten auch, nur das Risiko, dass der Lego Markt zusammenbricht ist meiner Meinung nach sehr gering.
    Was die ETFs angeht, ja die gibt es noch nicht so lange, aber der Index , auf den sich die ETF beziehen existiert schon länger, so dass die Zahlen, die Du genannt hast schon sehr valide (und nicht mit Vorsicht zu genießen) sind.
    Warren Buffet sagt übrigens „kaufe keine Aktien von Unternehmen die Du nicht verstehst“ aber um einen ETF zu verstehen musst Du nicht jede einzelne Firma darin verstehen, aber Du solltest zumindest das Prinzip des MSCI World verstanden haben.
    Für mich gibt es eh kein entweder oder. Ich seh zu, dass ich mit Lego Invest kurzfristig (1-3 Jahre) Gewinne erziele, von denen ich dann einen Teil wieder in Lego, einen Teil in ETF und einen Teil in P2P Kredite investiere.

    Das ist der Weg 😉

  • 3. November 2022 um 17:49
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    Hat Spaß gemacht sich hier berieseln zu lassen. Vllt solltet Ihr das mal tatsächlich unter 4 bzw 6 Augen besprechen, ein Streitgespräch fände ich sehr unterhaltsam.

    Grundsätzlich habt Ihr in vielen Dingen beide recht und ihr habt auch beide einen gewissen Tunnelblick oder seid in der jeweiligen Bubble gefangen. Ist völlig normal und das bin ich auch!

    Was euch auf jeden Fall eint ist das nicht ganz so ausgeprägte Wissen im Bereich Wertpapierhandel, vllt solltet Ihr das gemeinschaftlich in Zukunft umschiffen 🙂

    Ich schmeiss mal ein paar Anmerkungen in den Raum, Du wolltest ja Kritik und Ergänzungen haben, Lars:

    Ein „normaler“ ETF kann die Weltwirtschaft nur schwer abbilden. Ein Multi-Asset-Fonds oder Mischfonds kann das ziemlich gut, denn der beinhaltet auch Immobilien-REITs, Rohstoffe, Anleihen etc. Ein solches Produkt wäre zum Beispiel der „Arero“.

    Eine Blase erkennt man erst, wenn sie platzt. Ob wir uns in einer Blase befinden? Who knows??? Leidige Diskussion, die ich auch immer bzgl Immobilienpreise führe.

    Die Chance, dass man mit Lego einen Totalverlust erleidet ist wesentlich höher als bei einem Invest in den MSCI World (Stichwort: Diversifizierung). Bei Einzelaktien sieht es wieder ganz anders aus. Glaube aber, dass hast Du so auch ausdrücken wollen.

    Ich für meinen Teil bin der Meinung bzw. weiß dass man mit Lego sehr gutes Geld verdienen kann und die Renditen können wesentlich höher sein als beim Aktienhandel. Allerdings steckt auch eine Menge Arbeit dahinter (Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Verkaufsgebühren, Rechtssichere Texte, Lagerung, Versicherung etc). Lego ist kein locker flockiges Invest, wo man nebenbei mal ein bisschen Kohle macht. Es ist Arbeit und man muss sich wirklich auskennen und reinschaffen in das Thema, ansonsten ist der Frust vorprogrammiert. Das ist auch der Grund warum ich mir über Konkurrenz gar nicht so die Gedanken mache. Es sind nicht so viele, die in der Lage sind, das ganze derart professionell aufzuziehen und dabei immer noch mit einem gescheiten Stundenlohn daherzukommen.

    Bisher komme ich ohne stationären Laden aus, aber vllt juckt es mich dann doch mal irgendwann, dann stehe ich safe vor Deiner Tür und quetsch Dich aus!

    Sorry….Text ist viel zu lang und in weiten Teilen belanglos, aber ist halt mal so 🙂

  • 3. November 2022 um 19:01
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    Cooles Format! Gerne wieder!

    Genau wie bei Ü-Ei-Figuren sind durch das Internet noch andere Märkte zerstört worden:
    Briefmarken, Münzen (Silber), Porzellan, Bücher….

    LEGO hat hier noch den Vorteil, dass man mehr damit machen kann, als nur das Set zu bauen… man kann auch etwas ganz anderes bauen.

  • 3. November 2022 um 22:20
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    Der Vergleich mit anderen Sammelgebieten hinkt doch gewaltig. Nahezu jedes Kind wächst mit LEGO auf und das fängt schon im Kleinkindalter mit Duplo an. Mit welchem anderen Sammelgebiet verbindet man eine derartige Nostalie wie mit LEGO? Wenn ich an Münzen und Briefmarken denke, denke ich an meinen Opa, der das Zeug haufenweise gesammelt hat. Als Kind fand ich das auch interessant. Das wars das dann aber auch. Das Ü Ei Sammelgebiet hat sich doch vor allem allem Ferrero selbst zerstört. Mit den Jahren wurden die Figuren doch imnmer schlechter und liebloser und heute ist wirklich nur noch Schrott drin. Früher hatte man liebevoll bemalte Happy Hippos und selbst wenn man mal keine Figur hatte gabe es zumindest coole Bausätze wie Züge. Das Internet hat sicherlich zum Sterben beigetragen, ist für mich aber nicht der Hauptgrund. Die eigentliche Zielgruppe, Kinder, sammeln die Dinger ja auch nicht mehr. welchses Kind steht heute im Supermarkt und klappert. Trotz Internet funktionieren ja auch noch Panini Sticker oder Pokemon Karten.

    Mit LEGO verbinde ich die Zeit meiner unbeschwerten Kindheit. Vergleichbares schaffen nur ähnlich große Marken wie Pokémon oder Nintendo. Und auch die sind nicht tot zu kriegen. Wenn es nach Innovationen gehen würde, wäre Pokemon schon längst weg vom Fenster. Das Spielprinzip ist seit der ersten Generation nahezu gleich geblieben und trotzdem wird es auch heute noch gezockt. Gleiches bei Nintendo. Nintendo bringt in 6 Jahren Switch ein einziges 3D Mario raus und die Konsole verkauft sich trotzdem wie geschnitten Brot. Die positive Assoziation mit Nintendo, Pokemon und LEGO ist einfach zu stark und so wird die Leidenschaft immer wieder an die kommende Generation weiter gegeben. Als Vater/Mutter weiß ich, dass ich meinem Kind bedenkenlos ein LEGO Set oder ein Mario Spiel kaufen kann. Die kommende Generation der AFOLS steht mit der Ninjago Generation schon in den Startlöchern. Dazu kommen jetzt auch noch zunehmend die Mädchen/Frauen durch die Friends Set.

    Ich muss aber auch sagen, dass der Markt deutlich umkämpfter ist. Gerade die vermeintlichen No Brainer zünden natürlich nicht mehr so stark, weil sie halt jeder auf dem Schirm hat. Die beste Rendite hat man immer noch mit Sets, die niemand auf dem Schirm hatte. Das City Meeresforschungsschiff wird mir nach nur einem Jahr mit über 100% Rendite aus den Händen gerissen. Die Feuerschlange von Ninjago liegt 2 Jahre nach EOL bei einer Rendite von 300%! Das sind ja nun beides keine Top Investmentempfehlungen gewesen. Ein 1989 Batmobile krieg ich hingegen kaum an den Mann und erst recht nicht mit der Rendite an den Mann. Das wird nur Longterm funktionieren. Hier besteht bei solchen Sets aber auch immer das Risiko von Neuauflagen wie beim Tumbler.

  • 3. November 2022 um 22:54
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    Unterhaltsame Diskussion. Ich bin selbst auch zufriedener LEGO Reseller aber würde Lukas trotzdem in einigen Punkten recht geben. Als reines Investment fürs Alter kann LEGO nur einen kleinen Teil ausmachen – alleine schon aus Platzgründen.
    Ich finde eh, dass der Vergleich mit Aktien/ ETFs etwas hinkt bzw. sich beides ja nicht gegenseitig ausschließt.
    ETFs sind für mich eine klassische passive Altersvorsorge. Einmal den/ die ETFs rausgesucht, fürs Alter hoffen, dass sich die Märkte normal entwickeln und dann auszahlen lassen. Fertig.

    LEGO ist ein aktives Nebengewerbe mit allem was dazu gehört und meiner Meinung nach eher mit einem Nebenjob zu vergleichen.
    Die Frage wäre also ob/wie man Nebeneinkünfte erwirtschaften will.
    LEGO verkaufen mit dem finanziellen Risiko da man Kapital an Ware bindet vs für einen festen Stundenlohn sich als Angestellter (oder Selbstständiger)was nebenbei verdienen
    Ich für meinen Teil habe mich für LEGO entschieden, das sich das nicht wie arbeiten anfühlt. Den Stundenlohn rechne ich aber mal lieber nicht aus 🙂

  • 4. November 2022 um 8:56
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    Hallo Lars,

    danke für die interessante Folge. Hier mein Feedback dazu.
    Kurz zu mir: Ich bin selber ebay- und Bricklink-Händler und investiere auch in Wertpapiere.

    Positiv finde ich immer wenn auch mal eine andere Stimme zu Wort kommt die das Thema Lego-Invest nicht mit der rosaroten-Brille betrachtet. Auch der deutliche Hinweis das sich Lego-Invest nur in Verbindung mit einem Gewerbe seriös betreiben lässt finde ich gut. Das man nur Geld investieren sollte das nach allen Verbindlichkeiten übrig ist und man sich selber intensiv mit seinem Investment beschäftigen sollte kann man nicht oft genug sagen.

    Jetzt zu meinen Kritikpunkten.

    Zum Format des Reaktion-Podcast/Video an sich. Reaktion wie nur „Ja, Nein, das ist Richtig, das ist Falsch“ ohne weitere Begründung, nach einem Satz oder Halbsatz finde ich kann man sich sparen bzw. ich finde es schwierig anzuhören, da hier die Argumentationskette unterbrochen wird. Besser als einen Reaktion-Podcast finde ich immer das direkte Gespräch. Vielleicht willst du dich mal mit Lukas zusammen setzen und einen Podcast aufnehmen, das würde ich mir gerne anhören.

    Was etwas hinkt ist der Vergleich von mittelfristigen Invests in Legosets (2-3 Jahre) mit langfristigen Invests in Wertpapieren (20-30 Jahre).

    Mein größter Kritikpunkt ist allerdings dass dein Wissen zum Thema ETF und Wertpapieren gelinde gesagt ausbaufähig ist. Da werden ETFs auf Indexe wie den MSCI World mit Branchen-, oder Nischen-ETFs, mit REITs (Immobilienwertpapieren), mit aktiven Fonds und Einzel-Aktien munter durcheinander gewürfelt. Das schwächt deine Kritik an dem von Lukas gesagtem deutlich ab. Es wundert da nicht das du mit Wertpapieren Verluste gemacht hast, da so die Vermutung du dich mit dem Investment nicht beschäftigt hast sondern deinem Bankverkäufer (das sind Verkäufer, keine Berater) vertraut hast.

    Grundsätzlich gehe ich mit Lukas d’accord. Jemanden der zu mir kommt und frägt ob er in Lego für seine Altersvorsorge investieren sollte weil er einen Beitrag bei Welt oder Bild gesehen hat würde ich auch grundsätzlich davon abraten und zu einem Invest in einen ETF in einen Welt-Index wie den MSCI World oder Vanguard FTSE All-World raten. Warum? Diese ETFs bilden mit rund 1.500 – 4.000 enthaltenen Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern die weltweite Marktentwicklung ziemlich gut ab, 85%-90% der weltweiten Marktkapitalisierung. Diese Unternehmen stehen für einen Großteil der weltweiten Wirtschaftsleistung und Milliarden an Arbeitsstellen. Diese ETFs können nicht auf 0 fallen und falls doch, dann haben wir Lukas angemerkt hat ganz andere Probleme, dann befinden wir uns tatsächlich in der Steinzeit und dann kann ich auch nicht meine Legosets tauschen, sondern dann gilt das Recht des Stärkeren, falls man überhaupt noch lebt. Ein Sparplan auf einen ETF gibt es inzwischen bei den meisten Brokern kostenlos oder zu geringen Gebühren im niedrigen einstelligen Euro Bereich. Die Steuern werden von den Brokern automatisch abgeführt und man hat damit die nächsten 20, 30 oder 40 Jahre kaum noch Aufwand.
    Beim Thema Lego-Invest befinde ich mich in der Nische einer Nische. Man ist tatsächlich in gewisser Weise von einer Firma/Marke abhängig. Wer sich über die möglichen Risiken informieren möchte kann auch mal in den Jahresbericht von Lego einlesen, als börsennotiertes Unternehmen müssen mögliche kurz-, mittel-, und langfristige Risiken dort angegeben werden. Was dort zum Beispiel nicht aufgeführt ist oder ich überlesen habe, das Risiko der wachsenden billigeren Konkurrenz aus Asien, die langfristig Lego Marktanteile abnehmen kann und damit auch potentielle Kunden der Lego-Investoren, Besteuerung auf Kunststoff(-Spielzeug) oder andere rechtliche geänderte Rahmenbedingungen.
    Der Hauptpunkt wieso ich allerdings von einem Lego-Invest abraten würde ist, das sich das ganze ohne Gewerbe nicht darstellen lässt. Damit ist dann der ganze Ratenschwanz mit Themen wie Steuern, Haftung, Transportrisiken, Zoll, Verpackungsgesetz, Datenschutz, Aufbewahrungspflichten usw. anhängig. Sprich das Thema Zeit/Aufwand wird viele Investoren schon abschrecken

    Kurz abschließend noch theoretisches zum Thema was-wäre-wenn im Katastrophenfall (z. B. Putin wirft die Atombombe über Ukraine oder NATO-Staaten ab, ein Szenario was heute leider deutlich realistischer ist als noch vor 9 Monaten) materielle Güter/immaterielle Güter:
    Wertpapiere kann ich relativ problemlos von einem Broker in Deutschland auf einen ausländischen übertragen.
    Gold kann ich problemlos mitnehmen. Eine Münze (Unze) entspricht 31 Gramm und hat einen Durchmesser von 3-3,7 cm. Das entspricht aktuell einem Wert von 1.680 €. Selbst ein Barren mit 12,5 Kilo ist nur 25,5 x 8,1 x 3,7 cm klein. Wert: 700.000 €. Ich denke hier gewinnt klar das Gold im Vergleich Wert bei geringen Gewicht und Abmasse schnell mitzunehmen. Minifiguren oder andere Einzelteile werden hier deutlich umständlicher zu transportieren, von Sets ganz zu Schweigen.

    Ist jetzt doch etwas länger geworden, bitte von der Kritik nicht angegriffen fühlen. Danke für die Podcast-Folge die sich mal wieder mit den Grundsätzen des Lego-Invests auseinandersetzt und Vor- und Nachteile aufführt.

    Liebe Grüße

  • 4. November 2022 um 10:20
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    Hm,
    also ich betrachte das Ganze als Hobby und rechne also zugegebenermaßen weder meine Zeit noch meine Lagerkosten mit in die Rechnung ein, aber ich fahre mit dem Lars-Modell „Sets kaufen und weg legen“ ganz gut.
    Derzeit habe ich einen reinen ROI von 113,54% und einen mittleren Jahreszinssatz von 72,459% (also bereinigter Zinseszins).
    Wenn ich die Ladenhüter mal früher oder später rauskloppe, werde ich wohl bei einem Jahreszinssatz von ca. 40% landen, also einer Kapitalverdoppelung alle zwei Jahre.

    Damit kann ich leben. 😀

  • 4. November 2022 um 10:50
    Permalink

    Ich kann Marc in weiten Teilen zustimmen. unmanaged Index ETFs sind was ganz anderes als andere Fonds, gerade wenn es geschlossene Spezialfonds sind. Bei Aktien gilt halt immer das Spannungsverhältnis zwischen Rendite und Risiko. Bei Lukas und diversen Verbraucherschützern empfohlenden sind vor allem die Verwaltungskosten niedrig. Abgebildet werden Unternehmen in Indizies. Der Witz ist, dass sich in den hohen Indexklassen wie DAX die wirtschaftlich stärksten Unternehmen befinden. Versagt eins, fliegt es raus und ein anderes übernimmt. Kann natürlich zu dellen führen, langfristig sollte der Index aber immer steigen, weil Gewinne zu erzeugen Kern des Kapitalismus ist. Schon ein Plateau auf Dauer sollte dann ein komplettes anderes Wirtschaftssystem sein. Die Schwierigkeit beim ETF ist der Exit. Es kann sein das du nen ETF für dein Alter kaufst und der günstigste Zeitpunkt ist 3 Tage später. Oder anders gesagt, wenn man den als Altersabsicherung kauft, kann es sein dass man sich nicht sicher sein kann, dass genau an einem Zeitpunkt es sinnvoll ist ihn aufzulösen. Es kann auch 2 Jahre früher oder 3 Jahre später der Fall sein. Durch die höhere Streuung bei der Art von ETFs ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Schwankung langfristiger sind. Bei Gold oder Einzelaktien können Tage hohe Schwankungen ausmachen. Bei ETFs eher nicht.

    Generell zu „Wert“. Es gibt wenige echte Werte. Wahrscheinlich ein steinzeitliches Dreieck aus Menschen-Gewalt-Boden. So ungefähr der Traum der Diktatoren. Alles andere ist natürlich fiktiv, aber reell verknüpft. Die bunten Scheine haben natürlich einen Wert. Sie repräsentieren einfach die Wirtschaftskraft eines Menschen. Aber in Relation mit dem Staatsgebilde dahinter. Die Einschränkung macht es dann doch sehr abstrakt.

    Generell scheint euer „Streitpunkt“ das klassische Schweinezyklusproblem zu sein. Also wenn der Schweinefleischpreis hoch ist, tendieren alle dazu Ferkel zu kaufen, bis die schlachtreif sind, gibt es zuviele Anbieter und der Preis sinkt. Der Witz ist, dass wenn alle erkennen, dass zuviele Ferkel gekauft wurden und aufhören Ferkel zu kaufen, der jenige gewinnt, der weiter Ferkel gekauft hat. Denke es ist bei Lego Investment genauso. Entweder man findet eine Nische wo man sich festsetzen kann, oder aber man gerät schnell ins Mitlaufen. Ich denke das bei Lego Sets der überwiegende Umsatz mit neuen Sets in OVP gemacht wird. Klar Lego verkauft davon Milliarden, sehr große Händler verkaufen die weiter. Was ihr euch jetzt anschaut ist vor allem das herauslösen aus dem aktuellen Handelsstrom. Weil Sets EOL gehen, weil Sets in Märkten kaum durch große Händler bedient werden, weil sie gerade knapp sind. Das bedient gerade das von euch genannte flippen. Kennt man sich aus, funktioniert das sicher gut, das Risiko ist überschaubar. Insbesondere wenn man streut.

    Der Vorteil bei Lego gegenüber von anderen Plunder ist sicher, dass es sich verbraucht, aber trotzdem einen Wert behält. Sprich Umsatz machen halt die OVPs. Die meisten davon werden aber schlicht bespielt. Verstauben, werden zerlegt, kaputtgemacht, landen in Staubsaugern. Je nach Zustand haben gebrauchte Sets meist noch einen Wert ihrer Teile +/- Beliebtheit. Die großen Margen entstehen aber nur da, wo das Angebot verknappt ist. Der Green Grocer wird vermutlich in weit wenig großer Stückzahl als das Diner hergestellt worden sein. Nach 10 Jahren sind kaum noch Sets ungeöffnet. Kein Plan die Gelbe Burg, gibts die noch OVP? Was ist die dann noch Wert? Wobei ich solche Sets auch gerne Schrödingers Sets nenne. Es ist egal, was in diesen Originalverpackten Kartons ist. Der Wert der Versiegelung ist so hoch, dass der Schaden durch öffnen zu groß ist, dass es fast egal ist, ob in dem Karton die Originalen Steine drin sind, diese inzwischen durchs Alter spröde geworden ist, oder ne tote Maus schon in der Fabrik gefallen ist. Diese Sets sind dann tatsächlich in einer Blase, und werden wahrscheinlich nur noch von Händlern gekauft, die darauf spekulieren, dass die wertvoller werden.

    Lohnt sich Lego als Investment? Keine Ahnung, für mich offentsichlich nicht. Ich bin kein Händler, verfolge es einfach nur gern und habe nur 3x mal GWPs originalverpackt verkauft und vielmehr davon geöffnet oder immer noch rumliegen. Ein Gewerbe ist halt am Ende einfach eine ganz andere Entscheidung als irgendwas worauf nur Kapitalertragssteuer anfällt.

    Btw ist die beste Altersversorgung vermutlich immer noch die selbstgenutzte Immobilie. Aber auch das hat Haken und muss zur persönlichen Lebensplanung passen. Und nochmal zu Briefmarken, die haben ne schöne Wandlung mitgemacht, da sieht man wie sich Angebot und Nachfrage regelt. Im Prinzip ist der Markt tot, aber nur weil immer alle das falsche Sammeln. Früher war es wichtig alte gelaufende Marken zu haben. Dann mussen sie Postfrisch sein. Dann waren es bestimmte Erstagsausgaben. Heute müssen es komplette Briefe, besser Postkarten sein. Einfach weil ne Postkarte von 1920 Zeitzeugnis ist und weil es davon so wenig gibt, haben Jahrzehntelang die Leute die Briefmarken ausgeschnitten und ins Album geklebt. Generell ist immer das Teuer was keiner hat. Die teuerste deutsche Briefmarke ist nicht von 18Zwiback aus Bayern sondern aus den frühen 2000. Zeigt Adreu Hepburn aus ner Szene aus Frühstück bei Tiffanys. Die Post fand es uncool das die raucht, schnell wegphotoshopped und bei den Erben durchgefallen. Also wurden alle vernichtete bis auf superwenige die „vergessen“ wurden. So ist es wohl auch bei Lego, einst unbeliebtere Sets werden wohl die teuersten sein. Aber wenn alle die in Erwartung gekauft haben, dass sie schlecht liefen und rendite machen, wirds wohl auch nichts.

    Sorry eure Datenbank vollgeschrieben zu haben

  • 4. November 2022 um 11:12
    Permalink

    @Marc.

    Lego ist KEIN börsennotiertes Unternehmen

  • 4. November 2022 um 13:15
    Permalink

    @ Nick Brick

    Was aber egal ist, da die Lego Group dem Danish Financial Statements Act unterliegt, der zur Erstellung eines Jahresberichts inklusive der von Marc genannten Auflistung von Risiken verpflichtet – und das ist ja wohl das entscheidende.

  • 4. November 2022 um 13:24
    Permalink

    @Nick.

    Jein. Du hast Recht Lego wird (aktuell) nicht an der Börse gehandelt, da die meisten Anteile im Besitz der Gründerfamilie bzw. der KIRKBI A/S und der Lego Foundation sind. Ist aber dennoch eine Aktiengesellschaft (A/S) und somit den gleichen Regeln unterworfen wie ein börsennotiertes Unternehmen. Ich hab mich also etwas unklar ausgedrückt, das ändert allerdings nichts an der getätigten Aussage.

    Wer übrigens wissen möchte wie die Gründerfamilie die Risiken von Lego einschätzt kann einen Blick in den Jahresbericht der KIRKBI A/S werfen.

  • 4. November 2022 um 14:02
    Permalink

    Moin, möchte als Fondsmanager und Legoinvestor auch nochmal kurz einige Anmerkungen machen.
    Zum Thema ETF: Diese sind per Definition jederzeit im Rahmen der börslichen Handelszeiten handelbar. Das bedeutet zu jeder Sekunde in der die Börse geöffnet ist und zu dem zu diesem Zeitpunkt gültigem Kurs.
    Was den Anteil an den zu investierten Aktien (ich bleibe der Einfachheit mal bei diesem Thema) angeht so sieht es so aus, dass ein ETF genau wie jeder andere Investmentfonds eine eigenständige juristische Person ist. Das bedeutet, selbst wenn die Firma die den ETF managet pleite geht hält man als Investor nach wie vor einen Anteil an dem Fonds, und damit runtergebrochen auch Anteile an den investierten Anktien.
    Was die Sicherheit von dem einen oder anderen Investment angeht (Aktien, Immobilien, Lego etc.) so liegt dies im Auge des Betrachters und es kann sich trefflich darüber gestritten werden.

    Das wichtigste ist aus meiner Sicht, das man sich nicht nur auf ein Investment konzentrieren sollte, sondern über diese Anlageklassen streuen sollte.

    Falls ihr das ganze noch weiter in einem Podcast besprechen solltet würde ich mich gerne als Wertpapier Experte bei dieser Diskussion beteiligen.

    Dieses stellt keine Anlageberatung da 😉

    Beste Grüße an das ganze Team.

    Martin

  • 4. November 2022 um 15:09
    Permalink

    Moin, um mal wieder auf die Kernaussage einzugehen, ich finde das im Klemmbaustein-Investment doch sehr gern pauschalisiert wird in die Richtung: Mit Lego kann man keine vernünftigen Stundensätze erzielen, das ist eine Blase oder auch Gegenteilig Lego ist krisensicher, wertstabil und es wird immer eine Nachfrage geben.
    Ich finde die Realität ist da etwas komplexer. Meines Erachtens kommt es in jedem (und damit mein ich ausnahmslos jedem) Business/Investment darauf an,
    dass man ein tragfähiges (dem eigenen Profil entsprechendes) Geschäftsmodell/Investmentkonzept entwickelt. Das bedeutet idr viel Arbeit,ausprobieren und man zahlt eine Menge Lehrgeld.
    Ich finde wenn man mit Lego sein Geld verdienen möchte, dann sollte man sich da nicht von Pauschalaussagen bange machen lassen und lieber mehr (wie Lars es ja auch schon öfter gesagt hat 🙂 auf seinen Bauch hören aber eben entsprechend auch akzeptieren dass es im Klemmbausteinbereich (genau wie in jedem anderen Business auch) ständig Änderungen gibt.
    =man sein BM ständig nachjustieren muss. Ich denke zb auch, dass die Zeit vorbei ist einfach x-beliebig sets, die ggfs irgendwann mal selten werden könnten einzulagern und darauf zu hoffen, diese würden dann 300% machen. Allein schon deswegen weil niemand Lego wegwirft und der Markt irgendwann gesättigt ist. (hatte ich auch schon mal irgendwann hier kommentiert und wurde von Lars missverstanden 😉 Das heisst aber im Umkehrschluss nicht, dass das Bedürfnis der Leute irgendwelche Plastiksteine zusammenzudrücken verschwunden ist. Mann muss nur drauf eingehen und entsprechend reagieren.. So genug der Klugscheisserei 🙂 LG
    PS: Und dickes danke für die witzigen Podcasts. Bei Arnes Story mit dem irrtümlichen durch die Haare wuscheln (bei dem Jungem im Laden) hab ich echt Tränen gelacht. Sehr cool!! 🙂

  • 4. November 2022 um 16:43
    Permalink

    Generell fand ich das „Reaction-Format“ gut. Für meinen Geschmack vielleicht nicht immer nach zwei gesagten Worten kommentieren, lass den Jungen doch mal ausreden 🤣

    Freue mich auf den Podcast mit euch beiden. Gerne auch mit Henry…wenn er sich schon selbst einlädt, sollte man dem Folge leisten 😅

    Gruß
    Daniel

  • 4. November 2022 um 20:19
    Permalink

    Vielen Dank für die Reaction, das ist ein schönes Format!

    Es gibt schon so viele Kommentare, die meine Gedanken zusammenfassen: Diversifikation ist wichtig. Geld nur investieren, wenn man sich auf dem Gebiet auskennt bzw verstanden hat warum dies ein gutes Gebiet ist (und wenn das Geld vorhanden ist).

    Ich habe noch eine Frage an Lars: Die absurden Theorien von Lukas und Ryk über mögliche Beschädigungen der Marke Lego werden so natürlich nicht kommen. Aber ich sehe das Risiko, dass die geliebte Minifigur mittel- bis langfristig auch von anderen Herstellern produziert und vertrieben werden darf. Siehst du darin langfristig ein Risiko für das Lego Investment oder können die Marke und die Lizenzthemen das auffangen?

  • 4. November 2022 um 21:20
    Permalink

    „Schrödingers Sets“, dieser Gedanke ist einfach großartig!

    Es freut mich wahnsinnig zu sehen, dass hier mal wieder richtig etwas los ist in den Kommentaren.

    Das soll jetzt nicht zu pauschal klingen, aber ich finde es grundsätzlich wichtig, dass sich Menschen Gedanken über ihre Altersvorsorge machen. Wir sind also letztlich trotz unterschiedlicher Schwerpunktsetzungen alle dabei, uns zu informieren und zu investieren. Dass dabei der Spaß eine Rolle spielen kann, ist ein Luxuszustand, für den wir alle dankbar sein sollten.
    Ich persönlich habe zum Beispiel an dem Zeitpunkt angefangen zu investieren, als ich gemerkt habe, dass ein freistehendes Einfamilienhaus im Frankfurter Speckgürtel einfach nicht das ist, was für mich ein sicherheitsorientes Leben ohne massive Verzichte bedeutet. Wer vor 10 Jahren eine solche Immobilie gekauft hat und sie nun für 300.000€ mehr verkaufen kann, der mag mich belächeln, aber damit kann ich leben. Manche lächeln nicht mehr, wenn jetzt nach zehn Jahren die Anschlussfinanzierung zinsanstiegsbedingt nicht mehr tragbar ist und man die Hütte abgeben muss.
    Jeder muss abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehen.

  • 5. November 2022 um 10:03
    Permalink

    Interessante Ansichten von Euch und auch allen Kommentatoren.

    Ich investiere seit einigen Jahren in Aktien und ETFs und fühl mich auch in der aktuellen Lage noch ganz okay mit meinem Depot. Sicherlich bedarf es einiges an Zeit und auch Willen sich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen. Seit mittlerweile drei Jahren bin ich aber auch im LEGO Business tätig und auch dort fühle ich mich ganz wohl, wenn ich durch mein physisches Depot gehe. Allerdings muss ich auch dort einiges an Arbeit reinstecken und die laufenden Kosten eines Online Business sind nicht zu unterschätzen. (Web-Hosting, Ebay Shop, Gebühren, Verpackungslizenz, Versicherung, Software, Strom). Da ist die TER eines ETFs einfacher einzuschätzen und vergleichsweise günstig. Allerdings kann ich in meinem Business selbst entscheiden, wie viel ich mache und wie viel ich dadurch potentiell erwirtschafte. Ich trage gerne selbst die Verantwortung für mein Handeln und habe den Willen, mich weiterzuentwickeln.
    Ich fühle mich aber mit meiner Diversifikation in Aktien/ETFs und LEGO sehr wohl. Vielen ist aber bereits eine Säule zu viel Arbeit. Daher glaube ich auch nicht an eine stark wachsende Zahl an Verkäufern oder eine Übersättigung. Immerhin haben wir in Deutschland auch nur 17% Aktionärsquote und wenn ich mir große Reselling Kanäle ansehe, haben die auch nur einige tausende Abonnenten.

    Denkt auch an das spannende Thema Bitcoin – als Investment und als Zukunft 🙂

    Sonnige Grüße
    Torsten

  • 5. November 2022 um 12:55
    Permalink

    Moin zusammen!

    Also irgendwie war das ein Graus euch beiden zuzuhören. Die Folge war eher das Thema wenn zwei alte Männer in Ihren Meinungen festgefahren sind weil sie das Ergebnis des anderen anzweifeln. Ihr habt beide Recht und liegt auch beide daneben weil ihr euch mit der Asset-Klasse des Anderen nicht beschäftigt habt.

    Mein Grundstock z.B. ist ein Vanguard FTSE All World, spiele mit Sektor ETFs mit wenigen Firmen und wechsle da auch mal was aus, dazu investiere ich in meine selbst bewohnte Immobilie und eben in Lego.

    Und ja Lars, der FTSE All World ist ein ETF der die Weltwirtschaft sehr gut abdeckt und über 4000 Firmen gehen sicher nicht Pleite bzw werden Firmen schon meist bevor sie Pleite gehen durch andere ersetzt.

    Lego wird auch nie auf null fallen, aber bei allem Respekt, wenn dir einer in einer totalen Krise bei der die Weltwirtschaft kollabiert dir dein Lego gegen was zum Überleben tauscht wie was zu essen, Energie oder Werkzeug, dann ist dem auch nicht mehr zu helfen.

    Da wiederum sehe ich Silber ganz vorne, weil Edelmetall in Münzform und nicht all zuviel Wert. Versuch mal von einem Goldbarren den Gegenwert eines Brotes abzukratzen… 😉

    Aber davon gehen wir jetzt alle mal lieber nicht aus. Wir müssen uns eben breit und diversifiziert aufstellen und das über viele Sektoren wie Asset Klassen und dann ist man auf der sicheren Seite. Alles hat seine Berechtigung und wo kein Risiko, da keine Rendite.

    Ich für meinen Teil finde es immer schwer in ideele Werte zu investieren, weil dieser Wert nur aus der Sicht des Betrachters existiert. Und auch da Lars gebe ich dir Recht, dass ein 50€ Schein nur ein paar Cent Wert ist aber wie du schon sagtest, die Welt hat sich aktuell darauf geeinigt und das ist der entscheidende Punkt.

    Wir gehen ja alle für Geld arbeiten und unser Ziel mit Lego als Sachwert Geld zu verdienen resultiert aus einer wirtschaftlichen Handlung heraus. Also ist Lego nur unser Mittel zum Zweck wieder an mehr Geld zu kommen. Im Bereich lego setze ich auf den Setverkauf mehr als Händler anstatt als Investor sowie auf den Verkauf der Einzelsteine.

    Und an dem Punkt komme ich, auch wenn ich euch damit nerve, an den Punkt des POV zurück. Da du meinen Einwand genau wie die Punkte von Lukas mal eben schnell ohne große Begründung abgewatschelt hast, habe ich mir mal eben stichprobenhaft die Star Wars Sets aus 2018 mit über 300 Teilen zur Brust genommen und den aktuellen VK auf ebay mit dem aktuellen POV last 6 months sales auf Bricklink verglichen. Das sind in Summe 17 Sets bei denen gerade mal bei 2 Sets der ebay VK über dem POV auf Bricklink liegt.und wenn du bei den beiden Sets die Gebühren von 13% auf ebay und die 3% auf Bricklink abziehst bleibt nur noch die 75220 als einziger Gewinner im Vergleich übrig.

    Also dass meine Theorie nur mal hier und mal da zutrifft und der POV war einfach zu schnell unüberprüft daher gesagt, aber bei der Vielzahl an Sets die es überhaupt gibt natürlich auch noch nicht repräsentativ.
    Aber genau das war etwas womit ich mich als erstes beschäftigt hatte bevor ich überhaupt mit dem Lego Invest angefangen habe und habe daher meine persönliche Gewichtung so gewählt. Wenn ihr eine andere habt dann ist das fein, aber mein Weg ist deswegen nicht falsch. Jeder ist für sich selbst beim Ivestieren verantwortlich und muss daher mit seinen eigenen Entscheidungen im Reinen sein und man sollte nie den Weg eines anderen nachbauen.

  • 7. November 2022 um 21:08
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    Also mittlerweile höre ich nur noch die Folgen mit Chris oder Thomas, weil diese den größten Mehrwert haben. Auch Thomas News und der Talk mit Chris sind informativ und unterhaltsam zu gleich. Der Freitagstalk erinnert mich mehr an ein Treffen der anonymen „Midlifecrisler“ und hat für mich mit Lego nicht viel zu tun. Eventuell solltet ihr da nen Unterhaltungspodcast draus machen, weil das eventuell neue Hörer abschrecken könnte. Trotzdem Danke für den tollen Content, der an allen anderen Tagen (außer freitags) entsteht.

  • 8. November 2022 um 8:48
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    Interessante Notiz am Rande:

    Es ist geplant das ab dem 01.01.2023 Verkaufsplattformen wie ebay, amazon, bricklink usw. Daten zu Verkäufen automatisch an das Finanzamt meldet. Dabei wird nicht unterschieden zwischen privat und gewerblichen Verkäufern. Das ganze geht auf eine EU-Richtlinie zurück. Hier der Link zum aktuellen Vorgang
    https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-umsetzung-der-richtlinie-eu-2021-514-des-rates-vom/290716?f.wahlperiode=20&rows=25&pos=8

    Da könnten dann unangenehme Fragen auf Verkäufer die Ihre „private“ Sammlung aus 10 Disney Schlössern auflösen zukommen.

  • 20. November 2022 um 17:10
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    Also als gelernter Bankkaufmann find ich es gaaaanz schwierig wenn Laien von ETFs reden ohne die „full replication“ ETF von den „Synthetische ETFs“ zu unterscheiden……

    Beide auf den DAX können völlig unterschiedliche Risiken haben!

    Wenn ihr mehr Sicherheit wollt achtet bei ETF darauf das es fullreplicated ETFs im Sondervermögen eines europäischen oder noch besser deutschen Anbieters handelt, wenn man aus der Lehmann Kriese eine Lehre mitnehmen will.

    Beim Synthetischen ETF kann so viel schief gehen obwohl der DAX gut läuft kann mein DAX ETF völlig abschmieren wenn der Algorithmus versagt. Dafür isser halt günstiger ; )

    Muss nicht schlecht sein aber man muss wissen was man da kauft. Ich hab ETF und Lego, schließt sich ja nicht aus. Gold im besten Fall als Scherz an die Ehefrau hängen nicht ins Bankschließfach^^

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