Projekt 1000 (2021) - Übersicht und Auswertung - Der Spielwaren Investor - spielend reale Rendite

Projekt 1000 (2021) – Übersicht und Auswertung

Im Spielwaren-Investor Team hatten wir uns letztes Jahr eine besondere Herausforderung ausgedacht: Das Projekt 1000. Einen Monat lang hatte jeder im Team, der dazu Lust hatte, die Möglichkeit, sich ein virtuelles LEGO-Portfolio zusammen zu stellen. Ein Jahr später haben wir die Performance der Portfolios ausgewertet und uns angeschaut, wer am besten „eingekauft“ und die höchste Rendite eingefahren hat.

Regeln des Projekts 1000

Die folgenden Regeln galten für das Projekt 1000:

  1. Der Einkaufszeitraum ist vom 27.07.2020 bis einschließlich 24.08.2020
  2. Jeder Teilnehmer hat ein virtuelles Budget von 1000€ zur Verfügung
  3. Die Einkäufe müssen am Tag des Kaufes in eine Excel-Vorlage eingetragen werden
  4. Versandkosten werden nicht berücksichtigt
  5. Es gelten nur Online-Preise, die auf Brickmerge.de vermerkt sind.
  6. Paybacksysteme oder VIP-Punkte werden nicht berücksichtigt
  7. GWPs aus dem LEGO Shop kommen ins Portfolio bei entsprechendem Kauf
  8. Von jedem Set dürfen maximal 3 Stück ins Portfolio gepackt werden
  9. Es müssen Sets aus mindestens 5 verschiedenen Themengebieten gewählt werden
  10. Jeder Teilnehmer benennt ein 20€-Set (Einkaufspreis), das er in Pot packt
  11. Die Auswertung und die Ermittlung des Siegers erfolgt am 24.08.2021 auf Grundlage der Verkaufspreise bei Ebay.
  12. Nach einem halben Jahr werden wir ein Zwischenfazit ziehen.

Projekt 1000 – Einsätze („20€“-Sets) –> Gehen an Schommi

  • Michael: 60267 – Safari-Geländewagen
  • Christian: 70821- Emmets und Bennys Bau- und Reparaturwerkstatt!
  • Jonathan: 70834 – Eisenbarts Heavy-Metal-Trike!
  • Daniel: 75946 – Das Trimagische Turnier: der ungarische Hornschwanz
  • Stefan: 75965 – Der Aufstieg von Voldemort™
  • Lars: 75280 – Clone Troopers™ der 501. Legion – Brickstory Edition

Auswertung: Übersicht

Projekt 1000 Portfolio von Christian (Schommi) – Platz 1:

Projekt 1000 Portfolio von Jonathan – Platz 2:

Projekt 1000 Portfolio von Daniel – Platz 3:

Projekt 1000 Portfolio von Stefan – Platz 4:

Projekt 1000 Portfolio von Michael – Platz 5:

Projekt 1000 Portfolio von Lars – Letzter Platz:

13 thoughts on “Projekt 1000 (2021) – Übersicht und Auswertung

  • 29. September 2021 um 15:33
    Permalink

    Wenn der letzte 30% macht… Ist das schon ziemlich viel! O. K., da sind keine Lagerkosten dabei, keine Verkaufskosten, Verpackung, etc. Aber trotzdem ist das wirklich beeindruckend.

  • 29. September 2021 um 22:15
    Permalink

    @Flisenberger: Ich finde 30% ehrlich gesagt nicht besonders berauschend. Verkaufsgebühren rund 10%, Verpackungskosten und Lagerkosten hier schwer zu kalkulieren. Einen Steuerberater muss meist auch noch bezahlt werden. Außerdem musst du ja auch noch Steuern auf den Gewinn zahlen und die Buchhaltung führen. Würde bedeuten nochmal etwa 40% vom Gewinn abzugeben.

  • 29. September 2021 um 22:21
    Permalink

    Sehr spannend zu beobachten wie sich die Portfolios entwickelt haben. Ich hoffe auf eine zweite Staffel. Den Lars schätze ich eigentlich so ein, dass er die Niederlage nicht auf sich sitzen lassen möchte. Ich persönlich höre sehr gerne dem Jonathan zu und wünsche ihm bei der nächsten Staffel den Sieg. Bezüglich Auswertung würde ich auch eher von einer Preissteigerung z.b. bei Einkauf € 100 und Wert von € 150 von 50% anstatt 150% sprechen. Top content, macht Spaß beim Zuhören. *****

  • 30. September 2021 um 7:47
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    Sehr schön und transparent dargestellt. Dankeschön für euren informativen Podcast.
    Vorab gesagt ich habe die aktuelle Folge noch nicht ganz durchgehört, möchte aber ein paar Überlegungen zu den Zahlen loswerden und vielleicht einigen etwas die rosarote Brille abnehmen.
    30% Plus in einem Jahr hört sich erstmal toll an, wenn man die Kosten allerdings außen vor lässt ist das wenn überhaupt gerade mal kostendeckend, sprich +/- 0. Wieso komme ich da drauf, als Referenzwerte werden die Verkaufspreise auf ebay angegeben. Ebay nimmt sich von gewerblichen Händlern eine Provision von 13-15 %, je nach Kostenmodell und Unternehmensform, damit ist die Hälfte des Gewinns weg. Dann hat man noch Kosten für Porto und Versandmaterial, Verpackungsmaterial muss lizenziert werden, Lagerkosten, Buchhaltungssoftware, Steuerberater usw.
    Wenn man da sehr kosteneffizient unterwegs ist kommt man auf 0 € raus, hat sich aber für die Arbeitszeit noch nicht entlohnt. Interessant wird das Ganze meiner Meinung nach erst wenn man mindestens 60% realisieren kann.
    Da bin ich gespannt wie sich die Auswahl des Teams entwickelt wenn alle Sets etwas länger in Rente sind.

  • 30. September 2021 um 7:48
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    Super spannend! Ich würde mich sehr über eine zweite Staffel freuen.😊

  • 30. September 2021 um 9:30
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    Danke für Euer Feedback 🙂
    Natürlich muss man weitere Kosten wie Steuerberater etc. berücksichtigen. Klar, Gebühren wie bei Ebay oder PayPal bleiben aber andere Nebenkosten kann man sehr gering halten. Vielleicht ein paar Worte zu der ein oder anderen Positionen:

    Die Versandkosten trägt in der Regel der Käufer somit entfallen diese meist,
    Der Steuerberater kümmert sich um die gesamten Käufe/Verkäufe und auch den privaten Bereich, somit ist der Anteil pro Set nicht all zu groß,
    Das Verpackungsmaterial nutze ich immer von meinen selbst bestellten Sets, also fallen da auch wenig bis keine Kosten an,
    auch die Lager Kosten sind relativ überschaubar, da viele wohl Ihren privaten Keller nutzen, bei mir war es die einmalige Anschaffung von Regalen und regelmäßig werden die Luftentfeuchter ausgetauscht (ca. 40-50 Euro im Jahr)

  • 30. September 2021 um 10:20
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    Ich denke, man sollte das hier nicht alles zu bierernst nehmen.
    Logo sind das nur die ebay-Verkaufspreise und das hat erstmal nichts mit dem echten Gewinn oder Rendite zu tun.
    ABER man sieht, dass sich etwas entwickeln kann!
    Ich betrachte es eher wie eine Art Tippspiel und hier wären meine 2 Verbesserungsvorschläge:
    1. Maximalzahl an Sets, damit jeder auch mal größere Sets kaufen muss. Die kleinen Sets haben in der Regel immer bessere Renditen. Aber mal will hier ja kein Microfigher Portfolio sehen 🙂

    2. Startet im Frühjahr, wenn noch nicht klar ist, welche Sets EOL gehen. Dann muss auch ein bisschen spekuliert werden und das ist doch das Salz in der Suppe

    Männers, ihr seid einfach ne super sympathische Truppe. Macht immer Spaß Euch zuzuhören und zu schauen ob jemand ähnliche Gedanke hat wie ich.
    Ich zähle mich zum unabhängig vom Tippspiel sowieso zum Team Schommi: Ninjago ist der heisse Scheiss! 🙂

  • 30. September 2021 um 14:46
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    Mich würde es freuen, wenn ihr mit Schommi Folgen über Investements in Richtung Ninjago machen würdet. Mich interessiert die Themenreihe als Investment, kenne mich mit Ninjago nur aktuell nicht gut genug aus.

  • 1. Oktober 2021 um 7:46
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    Auch Ich würde mich über eine zweite Staffel freuen.

  • 1. Oktober 2021 um 11:39
    Permalink

    @Jannes: ich denke da muss man etwas die Detailursachen betrachten. Zum einen wurde ja über die Ursachen für die „nur“ 30% gesprochen. Vor allem der verschobene EOL Termin des Baumhauses ist da kritisch, bei 40% Portfolio Volumen. Der Land Rover hingegen:klare Fehlentscheidung.

    Die Lagerkosten halte ich für relativ irrelevant. Selbst um München herum kann man für 10.- EUR/qm Lagerfläche anmieten, das sind 120/Jahr. Darauf kann man dann ca. 1.3 Kubikmeter lagern, was ungefähr 6.500€ sind. Also 2% pro Jahr. Steuerberater ist auch nicht so teuer. Die laufenden Kosten sind vorhanden, aber kein Deal-breaker.

    Steuerlich ist, zumindest im Kleingewerbe, Legokauf eher ein Steuersparmodell.

    Ja, Verpackung und Verkaufsgebühren sind relevant. Je nach Plattform. Macht sicher nochmal 10-15% aus. Aber selbst dann ist das eine Vorsteuerrendite von 10%-15%. Und das im schlechtesten Fall.

    Sind doch ganz gute Aussichten.

  • 2. Oktober 2021 um 11:39
    Permalink

    Ich fand es sehr spannend wie sich so manche Sachen entwickelt haben und wie jeder einzelne sein Portfolio zusammen gestellt hat. Ich selbst bin da zu
    zu unwissend in dem Bereich deswegen würde ich da
    nie in dem Bereich investieren. Aber Jonathan hatte ja gefragt in welchem Bereich so etwas möglich ist.
    Werfe ich da mal Sneaker in den Raum, ist fast wie bei Lego wenn man das richtige Set bekommt ist da unter Umständen was drin. Beim einen Set/Sneaker
    mehr , beim anderen oder nächsten weniger ja nach Zielgruppe.

    Ich würde mich aber dennoch freuen wenn Ihr noch mal so etwas in dieser Form machen würdet und die
    aktuell Runde in nem halben oder gar nem Jahr noch mal neu bewertet wenn das ein oder andere Set dann doch EOL gegangen sein sollte.

  • 3. Oktober 2021 um 10:13
    Permalink

    Großartige Folge und großartiges Projekt!

    Ich war bei ca 1.420€ beim Zwischenstand und jetzt nur bei 1.500€ ; manche Sets, z. B. auch steamboat willie sind sogar etwas gefallen im Preis gegenüber dem Zwischenstand.

    Zu den Kommentaren es lohne sich kaum:
    Die 30% Steigerung ist der 12 monatswert hier; falls man hält und erst bei 60, 70, 100% verkauft, zahlt man auch nicht die Hälfte des Rohertrags an Gebühren.

  • 7. Oktober 2021 um 22:03
    Permalink

    Hallo an alle,
    ich finde die Auswertung wirklich sehr gelungen, vor allem die hier hinterlegt schriftliche ist sehr schön geworden.
    Fand ihr habt das im Podcast gut gemacht, jedes Portfolio kurz besprochen, aber nicht zu detailliert und nur noch mit Zahlen umgeschmissen, das passte schon gut. 🙂
    Ich würde mich grundsätzlich auch über eine weitere Staffel freuen – für mich als jemanden der noch relativ zu Beginn seiner Lego-Aktivitäten steht sehr hilfreich und einfach spannend zu sehen wie unterschiedlich das auch funktionieren kann. 🙂

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